Herzlich willkommen auf der Website des Dekanatsbezirks Aschaffenburg!

Auf diesen Seiten können Sie sich über das Dekanat sowie die einzelnen Kirchengemeinden und Arbeitsfelder des Dekanats Aschaffenburg informieren. Sie finden hier auch nützliche Adressen und Ansprechpartner.

 

Im Dezember 2019 wurde im BR Fernsehen im Rahmen des Magazins „Stationen“ ein Film über das Diakonie-Sozialkaufhaus ausgestrahlt.
Neben ausgewählten Akzenten unserer Arbeit stand soziale Beschäftigung, deren Bedeutung für Menschen in Arbeitslosigkeit und die Finanzierung dieser Perspektive durch Spenden und die „Aktion 1+1 Mit Arbeitslosen teilen“ der Landeskirche im Mittelpunkt der Station in Aschaffenburg.

Den Beitrag über uns finden Sie, wenn Sie möchten, zum Nach-Schauen unter:
https://www.br.de/mediathek/video/diakonie-aschaffenburg-mit-arbeitslosen-teilen-nicht-nur-an-weihnachten-av:5de783d8be10560019cd371e

Die gesamte durchaus sehenswerte Sendung mit anderen Stationen in Bayern und sozialen Handlungsfeldern, in denen auch wir tätig sind, findet sich in der Mediathek unter:
https://www.br.de/mediathek/sendung/stationen-av:584f4bfb3b467900117be3c9

Unsere Gottesdienste in unseren Kirchengemeinde sind Glaube leben, miteinander Feiern, Anregungen, Freunde treffen und mehr. Zusätzlich werden wir ab jetzt regelmäßig eine Predigt aufzeichnen und auf unseren Web-Seiten der Gemeinden veröffentlichen. Wir wollen damit allen, die nicht teilnehmen konnten oder das Gehörte nochmals in Ruhe beachten wollen, diesen Teil des Gottesdiensts verfügbar machen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Meinungen dazu.

Predigt am 8. Dezember 2019 von Pfarrer Hauke Stichauer in der Christuskirche, Aschaffenburg

 

 

Studienreise Südtirol
Bildrechte: beim autor

Die Anmeldung zu dieser Studienfahrt ist  ab dem 01.12.2019 möglich.

Kreuzwort vom 25.01.2020

Heute ist der Tag der Berufung des Apostels Paulus. Wertvoll sind seine Worte in Römerbrief 12: „Vergeltet niemanden Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.“ In Frieden leben können, ist eine große menschliche Sehnsucht. Wir sind fassungslos über Kriege in anderen Ländern. Wir spüren am eigenen Leib, wie schwer es ist: Frieden haben mit Menschen. Jemanden Gutes tun, wenn er mir krumm kommt? Der Schwester entgegen kommen im Erbschaftsstreit? Den Ausgleich suchen im Nachbarschaftsstreit und mir Mühe machen, den andern zu verstehen? Ohne das Gefühl, gerecht behandelt zu werden, ist Frieden selten möglich.

Paulus wusste das. Er hatte Erfahrung mit Konflikten in seinen Gemeinden. Als Mann, der in den religiösen Schriften des jüdischen Volkes unterwiesen worden war, denkt Paulus beim Frieden an das hebräische Wort „Schalom“. Es bedeutet Wohlergehen. „Schalom“ beschreibt das intakte Verhältnis des Menschen mit sich selbst, mit Tieren und Mitmenschen, und mit Gott. „Schalom“ lässt sich gut übersetzen mit „Genüge haben“: Genug haben, also leben können von der eigenen Arbeit und Grundbedürfnisse stillen können; dann bedeutet es auch, Genugtuung erfahren, gerechten Ausgleich erhalten nach einer Schädigung; schließlich meint „Schalom“, vergnügt sein zu dürfen. Zufrieden sein über das Erreichte und Geschenkte. 

Frieden und Gerechtigkeit gehören nach biblischem Verständnis zusammen. Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden. „Der Gerechtigkeit Frucht wird Frieden sein.“ (Jes. 32, 17a). Gerechtigkeit wächst, wenn alle Verantwortung übernehmen für das Zusammenleben in einem Gemeinwesen. Wenn Schwache und Unterdrückte zu ihrem Recht kommen und wenn sie lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Paulus wurde von Jesus Christus auf den Weg des Friedens gerufen. Im Licht der Liebe Jesu erkennt er seine Irrtümer und seinen Hass. Er lässt von religiöser Intoleranz und Gewalt ab. Er lässt sich von Christus bewegen, der trotz erlittener Gewalt auf Gegengewalt verzichtet. Für ihn wurde Christus der Weg zum Frieden. „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“

Philip Messner, Evangelischer Pfarrer