Herzlich willkommen auf der Website des Dekanatsbezirks Aschaffenburg!

Auf diesen Seiten können Sie sich über das Dekanat sowie die einzelnen Kirchengemeinden und Arbeitsfelder des Dekanats Aschaffenburg informieren. Sie finden hier auch nützliche Adressen und Ansprechpartner.

Sie haben uns gefunden: Das Evangelische Dekanat am bayerischen Untermain.

Wie alle anderen Einrichtungen unserer Kirche können auch wir momentan nur online oder per Telefon miteinander kommunizieren.

Alle Gottesdienste, Veranstaltungen, Konzerte, Chorproben und Treffen sind wegen des Corona-Virus bis auf Weiteres abgesagt. Das schmerzt und tut weh, denn als Kirche leben wir von der lebendigen Beziehung zwischen Menschen, am besten von Angesicht zu Angesicht.

Selbstverständlich beachten wir als evangelische Kirche die Ratschläge und Anordnungen unserer Regierung, die Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer beeindruckenden Fernsehansprache vom 18. März in aller Deutlichkeit uns allen erklärt hat.

Die Telefonnummern Ihrer Pfarrerin oder Ihres Pfarrers vor Ort, sowie alle weiteren Informationen und Hilfsangebote finden Sie unter der Rubrik „Dekanat und Gemeinden – Kirchengemeinden“.

Dekan Rudi Rupp
Bildrechte: Rudi Rupp

Wenn Sie mich sprechen möchten: Ich bin jederzeit erreichbar unter der Telefonnummer 0175 1154643.

Gott schütze Sie und Ihre Lieben an Leib und Seele

Ihr Rudi Rupp, Dekan

Ich will doch mal festhalten:  Uns geht es gut, saumäßig gut. 

Wir leben in Europa, einem reichen Kontinent, … in Deutschland, einem wohlgeordneten und gut regiertem Land, … im Spessart, einer Gegend, in der viele Urlaub machen. 

Seit 75 Jahren herrscht Frieden. Die Arbeitslosigkeit ist auf Rekord-Niedrigstand, im Staatshaushalt seit Jahren ein PLUS von etlichen Milliarden.

Bei uns stirbt kein Kind mehr an Diphterie oder an Mumps, schon gar nicht am Hunger, keine Frau mehr am Kindbettfieber. Die Älteren unter uns erinnern sich an ganz andere Zeiten.

Natürlich, es ist nicht alles super, … der Wohlstand ist sehr ungleich verteilt, nicht alle Krankheiten besiegt … Krebs oder jetzt dieses Virus, das nicht nur den Älteren unter uns Angst machen möchte. Dennoch: Verglichen mit der großen Mehrheit aller anderen Menschen auf dieser Erde kann ich nur sagen: „Welch eine Gnade!“

Welch eine Glück, dass ich in Deutschland leben darf und in dieser Generation, der es so gut geht, wie keiner Generation vor uns, jedenfalls was Gesundheit, Sicherheit und Wohlstand betrifft. 

Lätare, „Freut Euch!“ Das ist der lateinische Name dieses Sonntags. Freut Euch! Mitten in der Passionszeit, mitten in der Angst und, ja, auch der Not dieser Tage, eine Aufforderung, auf das zu schauen, was das Leben lebenswert macht. 

Jesus wählt Bilder wie diese: Nur das Samenkorn, das in die Erde fällt, bringt Frucht. Brot, das verzehrt wird, stärkt.  Er selbst ist unser Brot, das Leben schenkt. Auch wenn die Nachrichten uns manchmal Schlimmes fürchten lassen: Trost ist nahe.

Paulus, in seiner unnachahmlichen Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen, hat es einmal so formuliert: „Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“

Gewiss, das Virus mag uns verunsichern, vielleicht auch ängstigen. Lasst uns dabei im Auge behalten, was im Leben wirklich zählt. Wo wir das tun, da können wir gar nicht anders als zu sagen:  „Uns geht es gut.“  Auch dann, wenn wir mal mehr und mal weniger freudig die Einschränkungen auf uns nehmen, die die aktuelle Situation nun einmal von uns erfordert.

Seien Sie Gott befohlen … und, bleiben Sie gesund!

Pfarrer Heinrich W. Spittler