Sie haben uns gefunden: Das Evangelische Dekanat am bayerischen Untermain.

Auf diesen Seiten können Sie sich über das Dekanat sowie die einzelnen Kirchengemeinden und Arbeitsfelder des Dekanats Aschaffenburg informieren. Sie finden hier auch nützliche Adressen und Ansprechpartner.

Dekan Rudi Rupp
Bildrechte Dekan Rudi Rupp

Wenn Sie mich sprechen möchten: Ich bin jederzeit erreichbar unter der Telefonnummer 0175 1154643.

Gott schütze Sie und Ihre Lieben an Leib und Seele

Ihr Rudi Rupp, Dekan

 

 


 

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Bildrechte Peter Weidemann Pfarrbildservice

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Wo sind unsere Toleranzgrenzen? Und wie können wir damit umgehen, wenn sie verletzt werden. Dekan Rupp hat eine Streit-De-Eskalation im Neuen Testament entdeckt. Bettina Pabel zeigt uns, was die Giraffe dem Wolf voraus hat und beschreibt gewaltfreie Kommunikation und Martin Klein zeigt, wie er immer wieder versucht, Menschen grundsätzlich positiv zu begegnen. Schade, dass das für die große Politik im Umgang mit machthungrigen Alleinherrschern nicht funktioniert. Da hilft nur Beten! Aber das ist ja eine gute Option!

Friedvolle Begegnungen wünscht Ihnen Ulrike Gitter

Mantelteil Evangelisches Leben für die Monate August und September 2022

 

 

Regenbogen
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Sie wissen nicht, zu welcher Kirchengemeinde Sie gehören?
Über den "Gemeindefinder" können Sie dies ganz einfach herausfinden.

Kreuzworte
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Kennen Sie das auch? Sie waren im Urlaub im Ausland und bringen von dort nicht nur Souvenirs oder Meeressand mit, sondern auch das eine oder andere Pauschalurteil. War der Urlaub erholsam und angenehm, ist es oft die positive Variante: Die Dänen fahren viel umsichtiger als wir. Die Franzosen können besser kochen. Alle Türken sind herzliche Gastgeber. Außerhalb der Reisezeit oder auch bei nervigen Zwischenfällen während des Urlaubs wird es mitunter schon problematischer: Italienern kann man nicht trauen. Alle Südländer sind unpünktlich. Die meisten Politiker sind korrupt.
Strand
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Der traditionelle Feriendreiklang startet an diesem Wochenende nun auch in Bayern. Ich habe gelesen, dass angesichts stark steigender Preise die Mehrzahl der Deutschen eher an Lebensmitteln spart als am Verreisen. Gerade nach den letzten beiden Corona-Jahren ist für viele der Urlaub in diesem Sommer fest geplant. Das Hotelzimmer ist gebucht, der Flieger ebenso, Reisebeschränkungen gibt es keine mehr.
Bibel
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Drehen Sie auch die Heizung runter oder fahren weniger mit dem Auto? Oder waren Sie schon immer sparsam und sagen sich: Indem wir frieren, werden wir Putin nicht stoppen. Der Griff am Thermostat oder der Druck am Gaspedal jedenfalls mögen Sinnbild dafür sein, wie es vielen Menschen zurzeit geht. Sie sind verunsichert. Nicht wenige haben Angst. Der Konsumgüterindex fällt, die Preise für Wärme und Sprit steigen und alte Gewissheiten bröckeln.

Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. So heißt es im Römerbrief im 8. Kapitel. Ist damit alles gut? Natürlich lohnt es sich gleich doppelt, mutig Energie zu sparen und auf nicht-fossile Energiequellen zu setzen. Selbstverständlich helfen wir Flüchtenden aus der Ukraine. Die Spendenbereitschaft und das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen sind bewundernswert. Ein herzliches Dankeschön für jede noch so kleine Hilfe!

Und doch werden auch die christlichen Kirchen umdenken müssen. Indem wir vom ökumenischen Zeitalter gesprochen haben, schauten wir fast ausschließlich auf die evangelisch-katholische Annäherung – und dabei gerieten die orthodoxen Kirchen, insbesondere die russische, aus dem Blick. Die arbeitet schon seit Jahren nicht mehr mit beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf und auch nicht bei uns in Aschaffenburg. Das darf nicht so bleiben. Nachdem unsere Kirche eine Friedensdenkschrift herausgab, gab sie sich der Illusion hin, als müssten alle so denken. Dass es aber auch eine christliche Pflicht zur Verteidigung des eigenen Landes gibt, wollten wir lange Zeit nicht mehr hören. Frieden schaffen ohne Waffen? Man würde so gerne daran glauben wollen. Der 24. Februar 2022 markiert eine Zeitenwende. Auch in der Kirche.

Rudi Rupp, Dekan

Ein Modewort in Corona-Zeiten? Eigentlich toll, was wir in den letzten Monaten hinbekommen haben: Eine beispiellose Solidarleistung! Wir alle als Staat machen immense Schulden, um Geschäftsleute in der Krise über Wasser zu halten. Doppelt Geimpfte tragen tapfer Maske und halten Abstand, um anderen weiterhin ein gutes Vorbild zu sein. Studenten kriegen keinen Piks, weil natürlich erst ihre Großmütter an der Reihe sind. Selbst Gottesdienste fielen aus, um bei den Kontaktbeschränkungen aktiv mitzuwirken. Nur zum Vergleich: In Rußland wurde zuerst das Militär geimpft und in China haben Alte generell kein Anrecht darauf. Doch gleichzeitig macht sich ein seltsames Gefühl breit, als sei das alles nicht genug oder nichts wert oder selbstverständlich oder gar falsch … Ist unser Wertekompass noch richtig justiert?

Eine Gesamtübersicht aller Gottesdienste in unserem Dekanatsbezirk können Sie auf der Seite des Sonntagsblattes finden. Über diesen  Link https://www.sonntagsblatt.de/gottesdienstsuche, werden Sie automatisch weitergeleitet.

Die Evangelische Kirche in Bayern bietet digitale Angebote an, die auf dem YouTube Kanal https://www.youtube.com/user/bayernevangelisch/videos veröffentlicht werden, z.B. den wöchentlichen Videogruß von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Kindergottesdienste, Gottesdienste zum Mitfeiern, einem täglichen Abendsegen ...

Stöbern Sie doch mal im Youtube Kanal unseres Dekanats "evangelisch in Aschaffenburg". Hier finden Sie verschiedene Gottesdienste aus unterschiedlichen Kirchengemeinden unseres Dekanatsbezirks, die "Wuselkirche"- ein Angebot für Kinder und vieles mehr.

Weitere geistliche Worte überregional:

In Rundfunk, Fernsehen und Internet täglich kurze Andachten und Gottesdienste zur Verfügung, die sich ohnehin großer Beliebtheit erfreuen. Zum Beispiel können Sie nutzen:

Mediathek des Bayrischen Rundfunks

ARD - Gottesdienste

ZDF Gottesdienste