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| Sie haben uns gefunden: Das Evangelische Dekanat am bayerischen Untermain. Auf diesen Seiten können Sie sich über das Dekanat sowie die einzelnen Kirchengemeinden und Arbeitsfelder des Dekanats Aschaffenburg informieren. Sie finden hier auch nützliche Adressen und Ansprechpartner. Wenn Sie mich sprechen möchten: Ich bin jederzeit erreichbar unter der Telefonnummer 0175 1154643. Gott schütze Sie und Ihre Lieben an Leib und Seele Ihr Rudi Rupp, Dekan |
Aktuelles aus dem Dekanat
Jetzt ist eure Chance: Einfach Heiraten am 26.06.2026
Segen für Lang- und Kurzentschlossene - in Aschaffenburg, Kreuzwertheim und Kahl am Main
An diesem Wochenende sind in Würzburg viele Menschen aus ganz Deutschland und weit darüber hinaus auf den Straßen: Es ist Katholik:innentag! Das Motto „Hab' Mut, steh' auf!“ stammt aus einer Heilungsgeschichte im Markus-Evangelium: Der blinde Bartimäus erhebt seine Stimme, um laut nach Jesus zu rufen. Und als er seinerseits gerufen wird, steht er auf und läuft auf Jesus zu - mit geöffneten Augen. Ein kleines Detail der Geschichte hat mich schon immer bewegt: Bartimäus, so wird erzählt, wirft seinen Mantel ab, als er sich erhebt und auf Jesus zugeht. Viel mehr noch als heute war ein Mantel damals ein Vielzwecktuch, Decke, Schlafsack, vielleicht sogar Zelt in der Nacht. Und man hatte nur einen Mantel - was weg ist, ist weg!
Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Was für ein schönes Bild. Der Prophet Jesaja verwendet es im letzten Kapitel seines Buches in der Bibel. Er möchte damit deutlich machen, wie Gott ist. Ein Kind, das traurig ist, wird getröstet. Wie nötig und wie hilfreich.
Welchen Trost hat Ihre Mutter gegeben? Einfach in den Arm nehmen. Sanft hin und her wiegen.
Darf Kirche politisch sein? Immer wieder begegnet mir diese Frage in unterschiedlichen Zusammenhängen. Und oft habe ich den Eindruck, dass die Politik gut damit leben kann, wenn sich die Kirchen zur Politik äußern, solange sie ihr Handeln gutheißen. Äußern sie sich kritisch, dann weist man sie gerne in ihre Schranken und sagt, sie sollen sich auf ihr Kerngeschäft, also auf religiöse Inhalte beschränken. Was aber sind religiöse Themen? Da geht es doch nicht ausschließlich um Glauben, Gebet und Gotteslob. Es geht auch darum, die Welt mitzugestalten.
Ostern ohne Eier ist wohl kaum vorstellbar. Eier sind überall und in allen Formen anzutreffen, schmücken Tische und Gestecke und werden als Schokolade wochenlang verschenkt und tonnenweise verzehrt. Und wieviel Symbolik ist schon in die roten Ostereier hineingelegt oder aus ihnen herausgelesen worden.
Wenn die griechischen Frauen jedes Jahr am Gründonnerstag vor dem Passionsgottesdienst die Eier mit roten Zwiebelschalen rot kochen und mit Olivenöl glänzend polieren, denken sie wohl mit Schaudern an das Blut Christi, das vom Kreuz herabgetropft ist, um die Menschheit und die ganze Schöpfung zu erretten. Aber wahrscheinlich freuen sie sich auch auf Ostern und das neue Leben, das die Eier symbolisieren sollen.