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Sie haben uns gefunden: Das Evangelische Dekanat am bayerischen Untermain. Auf diesen Seiten können Sie sich über das Dekanat sowie die einzelnen Kirchengemeinden und Arbeitsfelder des Dekanats Aschaffenburg informieren. Sie finden hier auch nützliche Adressen und Ansprechpartner. Wenn Sie mich sprechen möchten: Ich bin jederzeit erreichbar unter der Telefonnummer 0175 1154643. Gott schütze Sie und Ihre Lieben an Leib und Seele Ihr Rudi Rupp, Dekan |
Aktuelles aus dem Dekanat
Wissen Sie, was ein Bilum ist? Ich gestehe, dass ich es erst kennenlernte als ich im Auftrag der Landeskirche bei der Synode der Kirche von Papua Neuguinea zu Gast war. Ich will es Ihnen verraten. Ein Bilum ist ein Netzsack. Er wird in der Regel aus Fäden geknüpft. Frauen in Papua Neuguinea verwenden ihn. Sie tragen damit auf dem Rücken ihre Kinder, Früchte und schwere Lasten. Mit einem Band an der Stirn wird das Bilum gehalten. Überall sieht man in Neuguinea Frauen mit ihren Lasten. Manche sind darunter regelrecht gebeugt.
Vielleicht sind Ihnen in den vergangenen Tagen die Sternsinger begegnet. Es sind Kinder und Jugendliche, die als Könige verkleidet durch die Straßen ziehen und Geld für Kinder in Krisengebieten der Welt sammeln. Ich erinnere mich gut, wie gerne wir früher die prächtigen Gewänder angezogen und die mit Goldfolie gebastelten Kronen aufgesetzt haben. Wir fühlten uns dann wirklich besonders und königlich.
Das neue Jahr hat angefangen. Es ist schon ein bisschen her, da habe ich den Übergang ins neue Jahr mit Jugendlichen in einer Kirche gefeiert. Eine Andacht in der Silvesternacht im Kerzenschein. Wir sangen, wir beteten. Als es dann Mitternacht geschlagen hatte und wir – gestärkt für das neue Jahr - die Kirchentür öffneten, empfing uns draußen die Dunkelheit. Erst als sich unsere Augen an die Finsternis gewöhnt hatten, sahen wir: Es hatte geschneit. Langsam und vorsichtig überschritten wir die Schwelle der Kirchentür und standen in der unberührten Schneelandschaft. Der Weg war nicht mehr zu finden. Keine einzige Spur war zu sehen. Alles war neu.
Bei der Suche nach Weihnachtskarten finde ich folgenden Text:
„Lasst Euch irritieren, baut Häuser im Morgen.“ (Susanne Niemeyer).
Mein Herz beginnt zu schlagen, Sehnsucht keimt auf: Ja, ich möchte gerne so voller Mut und Zuversicht sein, dass ich Heimat finde in der Zukunft, die doch so ungewiss und voller Unsicherheiten erscheint.